2021 – 2022 Umbau Werkhof durch die Bodenmacher im 2021 und 2022. Im Jahr 2021 haben wir die komplette Fassade saniert. Auf dem Flachdach wurde eine neue Abdichtung erstellt. 

LEDER BURI UND NIEDERHÄUSER IN SÜDAFRIKA

Mit Andreas Niederhäuser und Stefan Buri haben zwei Emmentaler an einem der grössten Mountainbike-Etappenrennen der Welt teilgenommen. Die beiden Mountainbiker des RV Ersigen beendeten das Cape Epic im südafrikanischen Stellenbosch auf dem vierten Schlussrang bei den Grand-Masters. Das Cape Epic gilt als härtestes Mountainbike-Etappenrennen der Welt. Über acht Tage mussten dieses Jahr insgesamt 681 km und 16900 Höhenmeter auf Naturstrassen, Pisten und Singletrails zurückgelegt werden. Das Rennen zieht jedes Jahr die Top-Profi-Fahrer aus der ganzen Welt ins südafrikanische Küstengebiet rund um Kapstadt und Stellenbosch. Es dürfen aber auch Amateure, wie die beiden Ersiger, teilnehmen. Insgesamt starteten 600 Zweierteams in verschiedenen Kategorien. Buri und Niederhäuser gelang der Prolog bei den Grand-Masters mit einem 7. Platz wie gewünscht. Etappe eins und zwei waren geprägt von grosser Hitze. Mit knapp 40 Grad und sehr viel Staub wurde den Fahrern auf den beiden 100 km Etappen alles abverlangt. Die beiden Ersiger arbeiteten sich mit zwei fünften Etappenplätzen im Gesamtklassement auf Platz vier vor. Ein Wetterumsturz brachte in Etappe drei Regen und die staubtrockenen Trails wandelten sich in rutschige Schlitterpisten mit vielen Schlammlöchern. Weil der grösste Teil der Teilnehmer am Cape Epic in einer riesigen Zeltstadt übernachtet, war auch die darauffolgende Regennacht eine Herausforderung. Buri du Niederhäuser steigerten sich weiter und festigten den vierten Gesamtrang mit drei aufeinanderfolgenden vierten Etappenplätzen. Bange Momente erlebte das Ersiger Duo am Morgen der zweitletzten Etappe. Andreas Niederhäuser hatte die ganze Nacht mit grossen Magenproblemen zu kämpfen und startete stark geschwächt in die eher kurze, aber mit vielen Höhenmetern (2700 hm) anspruchsvolle Etappe. Mit einer grossen Willensleistung und viel Stossarbeit von Partner Buri konnte letztlich aber sogar der vierte Gesamtrang verteidigt werden. Niederhäuser erholte sich auch dank intensiver medizinischer Betreuung so weit, dass die letzte Etappe mit der Verteidigung des vierten Gesamtrangs in Angriff genommen werden konnte. Mit erneut guter Teamarbeit konnten Buri und Niederhäuser die Angriffe des fünftplazierten südafikanischen Teams parieren und im letzten Anstieg sogar leicht davonziehen. Mit einem weiteren vierten Etappenrang sicherten sie sich schliesslich den vierten Gesamtrang bei den Grand-Masters.